Wenn Sie Ihr Dokument in QuarkXPress, InDesign, PageMaker, FreeHand, CorelDraw oder ähnlichen Programmen erstellen, beachten Sie bitte Folgendes:
Dokumentgröße Legen Sie die Datei gleich in der richtigen Größe an, d.h. im beschnittenen Format. Wenn Objekte im Anschnitt stehen bzw. bis an den Seitenrand gehen, fügen Sie bitte 3 mm Beschnitt hinzu. Wichtig für FreeHand: die Druckerweiterung auf 3 mm einstellen.
Linienstärken sollten genau definiert werden (nicht Haarlinie einstellen) und nicht geringer als 0,1 mm sein.
Skalierungen Wird ein Bild im Layout-Programm skaliert, verändert sich faktisch seine Auflösung, aber nicht die Dateigröße (siehe auch Auflösung von Bildern). Deshalb sollten Bilder nur im Bereich von 70-130 % im Layout-Programm skaliert werden (unter folgenden Voraussetzungen: Bildauflösung 300 dpi, Ausgaberaster 60-er). Geringere Bildauflösungen oder ein feineres Ausgaberaster erfordern noch mehr Vorsicht beim Skalieren. Müssen Bilder stärker skaliert werden, sollte das im Photoshop erfolgen (durch Herunterrechnen oder Erhöhen der Bildgröße), wobei man die Qualität am Bildschirm kontrollieren und das Bild gegebenenfalls nachbearbeiten kann. Im Extremfall kann aus Qualitätsgründen auch ein Neuscan erforderlich sein. Skalierung von Vektorelementen aus Grafik-Programmen ist im allgemeinen problemlos möglich. Zu beachten ist, wie sich durch das Skalieren Linienstärken verändern (also zu fein oder zu fett werden).
Rotationen Wenn Bilder gedreht werden müssen, sollte der Rahmen und nicht der Bildinhalt gedreht werden. Das verhindert längere Rechenzeiten und vermeidet eventuelle PostScript-Fehler. Am besten ist es, die Bilder im Bildbearbeitungsprogramm (Photoshop o.ä.) zu drehen.
Farben Hinweis für QuarkXPress3: bei der Montage von 4c- oder Graustufen-Tiffs die Farbe des Bildhintergrundes nicht auf "keine", sondern auf weiß, eine andere Farbe (z.B. eines dahinter liegenden Fonds) oder 0% schwarz stellen, sonst entstehen "ausgefranste" Bilder. Strich-Tiffs und EPS-Bilder können in transparenten Rahmen stehen.
Legen Sie in Ihrem Dokument keine überflüssigen Farben an bzw. löschen Sie alle nicht benötigten Farben. Kontrollieren Sie, ob im Dokument Sonderfarben enthalten sind und ob diese als zusätzliche Farbauszüge belichtet oder in die Prozessfarben CMYK aufgerastert werden sollen. Werden Sonderfarben benötigt, müssen die Rasterwinkelungen für die Ausgabe festgelegt werden (Standard-Einstellung ist schwarz - 45°). Geben Sie auf jeden Fall genau an, welche Sonderfarbe belichtet werden soll, und fügen Sie einen entsprechenden Laser-Ausdruck bei.
Überfüllungen und Überdrucken Die Möglichkeiten zu Überdrucken und zu Überfüllen sind von Programm zu Programm unterschiedlich. In jedem Falle sollten Sie auf ausreichende Überfüllungen achten und alle schwarzen Objekte auf Überdrucken stellen. Die Überfüll- und Überdruckoptionen für ein Objekt müssen immer in dem Programm eingestellt werden, in dem das Objekt erzeugt wurde. Wenn z.B. ein Logo in FreeHand erzeugt wird, das nachher als EPS in ein Quark-Dokument geladen werden soll, müssen die Überfüll- und Überdruckoptionen in FreeHand eingestellt werden. Geben Sie bitte an, ob Sie die Überfüll- und Überdruckoptionen für alle Objekte selbst eingestellt haben (dann belichten wir ohne Überfüllen und Überdrucken im Druckmenü) oder ob wir diese Optionen über das Druckmenü einstellen sollen.
Tipp: Da es beim Überfüllen und Überdrucken immer wieder Schwierigkeiten mit Sonderfarben gibt, empfehlen wir, Dokurmente, die keine 4c-Bilder enthalten, statt mit Sonderfarben mit Prozessfarben anzulegen. Beispiel: ein Dokument soll in schwarz und Pantone 319 gedruckt werden. Empfehlung: Legen Sie das ganze Dokument in schwarz und cyan an, natürlich ebenso die darin enthaltenen Bilder (als 4c-Bilder, deren Magenta- und Gelb-Kanal leer sind). Wenn Sie dazu Fragen haben, beraten wir Sie gern.
Hinweis für CorelDraw Richten Sie Ihr Dokument mit CMYK-Farben ein. Wenn Schwarz als RGB-Farbe angelegt ist, wird die Farbe Schwarz in die Prozess-Farben CMYK zerlegt. Ein schwarzes Objekt und schwarzer Text würden dann nicht schwarz, sondern aufgerastert in allen Farbauszügen erscheinen.
Hinweis für InDesign 1.5 Deaktivieren Sie das Farbmanagement (Bearbeiten => Farbeinstellungen für Dokument), da sonst Fehler bei der Farbseparation auftreten.
Hinweis für PageMaker Wenn Sie fontincludierte Quark-Epse eingebaut haben, teilen Sie uns das bitte mit, da es bei farbseparierter Ausgabe zu Fehlbelichtungen kommt.
Grobdaten/Feindaten Überprüfen Sie beim Zusammenstellen der Daten für die Belichtung, ob Sie alle Bilddaten beigefügt haben. Wenn Sie beim Erstellen Ihres Dokumentes mit Grobdaten arbeiten, die Sie nicht von uns bekommen haben, denken Sie bitte daran, diese für die Belichtung durch Feindaten zu ersetzen. Das gilt besonders, wenn Sie Bilddaten eingebettet haben. Haben Sie Ihre Bilder bei uns scannen lassen und von uns Grobdaten für die Montage im Layout erhalten, beachten Sie bitte, dass diese Grobdaten nicht bearbeitet oder umbenannt werden dürfen, damit nachher bei der Belichtung die Verbindung zu den Feindaten hergestellt werden kann. Alle Veränderungen an den Bildern und ihren Namen dürfen nur mit den entsprechenden Feindaten durchgeführt werden. Diese Grobdaten dürfen im Layout auch nur verknüpft und nicht eingebettet werden, da sonst die OPI-Software beim Belichten nicht greifen kann. Bitte schicken Sie diese Grobdaten nicht wieder zu uns zurück - sie sind nur Kopien. Die Originale liegen bei uns auf dem Server.
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